04.10.2019

Herbstzeit ist Erntezeit

Essbare Pflanzen in städtischen Beeten sind erntereif

Bautzen, 2. Oktober 2019. Noch hält die bunte Pracht der Sommerblumen in den Beeten der Stadt an. Doch mehr und mehr machen die essbaren Pflanzen mit ihren Früchten und aromatischen Blüten und Blättern auf sich aufmerksam. Sie laden zum Probieren und vielleicht auch zum Experimentieren ein, denn einige von ihnen sind hierzulande noch recht unbekannt.

So überragen im Hochbeet auf dem Hauptmarkt, direkt vor der Tourist-Information die violetten Blüten der Limetten-Agastache die übrige Bepflanzung. Sie eignen sich mit ihrem Aroma-Mix aus Limette, Minze und Anis zum Zubereiten eines Tees, der auch kalt prima schmeckt.

In den Nachbarbeeten wird der Experimentierfreudige ebenfalls fündig. Kleine Chilischoten mit feuriger Schärfe in bunter Farbenpracht kann man hier entdecken. Weniger scharf sind die gelben, tropfenförmigen Minipaprika mit dichtem Fruchtbehang. Der Ewige Kohl, der niemals blüht, steckt seine ganze Kraft in die Blätter, die wie Wirsing oder Spitzkohl verarbeitet werden können.

In den Kübeln der Reichenstraße ist die Ernte etwas knifflig. Kirschgroße, rote Beeren der Litchi-Tomate sind in stachelige Mäntelchen gehüllt. Hier heißt es: Mutige voran!

Etwas außerhalb des Stadtzentrums, am Rathenau-Platz gedeihen Früchte der Zwerg-Tamarillo. Süß und leicht bitter, das beschreibt den Geschmack dieser außergewöhnlichen gelben Beeren in der Größe schwarzer Johannisbeeren.

Ernten und probieren sind ab sofort ausdrücklich erwünscht! Liebevoll gestaltete Hinweisschildchen weisen darauf zusätzlich hin.

Die Zeit der Brombeeren auf der Goschwitzstraße ist für dieses Jahr dagegen bereits vorüber. Diese Pflanzen verbleiben jedoch an ihren Standorten und können sicher im nächsten Jahr wieder große und kleine Naschkatzen anlocken.

Pressekontakt:

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Diana Liebsch

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